Unsere Wurzeln
Als Hannes Schlicht, Hilfsweichensteller aus Altona, am 23. November 1903 mit ein paar Gewährsleuten und Kollegen eine eigene Spar- und Darlehenskasse gründete, war dies ein bescheidener Schritt, sein hart verdientes Geld sicher verwahrt zu wissen und den bescheidenen Wohlstand zu mehren. Dass daraus einmal eine von Norddeutschlands kundenstärksten Genossenschaftsbanken erwachsen sollte, konnten Schlicht und seine Bahngenossen nicht ahnen.
Der Zug, der seine Reise im Bahnhof Altona begann, fährt seither auf der Erfolgsschiene durch Norddeutschland. Im Laufe der Zeit sind viele neue Passagiere zugestiegen, viele neue Ziele wurden erreicht und erschlossen, doch es wurde niemals außer Acht gelassen, wo die Fahrt begann.
Am Bahnhof Altona; dort, wo die Zentrale der Sparda-Bank Hamburg steht, in der heutigen Präsident-Krahn-Straße, benannt nach dem ersten Präsidenten der „Eisenbahndirection Altona“, Carl Krahn, der sein Amt von 1885 bis 1894 inne hatte. Mitten im Leben und nah am Volke war man da und ist es bis heute.
Seit sich die „Spar- und Darlehnskasse von Eisenbahnbediensteten im Eisenbahndirektionsbezirk Altona, eingetragene Genossenschaft mit begrenzter Haftpflicht“ auf ihre Fahnen geschrieben hatte, „die Förderung der wirtschaftlichen Verhältnisse ihrer Mitglieder durch Ansammlung und Nutzbarmachung von Ersparnissen und durch Gewährung von Darlehen“ zu ermöglichen, ist man bei der Sparda-Bank diesem Grundsatz treugeblieben.



